Geschichte

Shanghai hat wie viele große Städte in China eine enorme Vergangenheit. Spuren erster Besiedlung des Großraumes Shanghai gehen bis auf 4000 Jahre vor Christus zurück. Eine erste Erwähnung des Namens Shanghai erfolgte im Jahr 960.

Shanghais günstige Lage am Jangtse Delta trug zum Aufstieg des Ortes bei und so erhielt Shanghai im Jahr 1074 ein eigenes Steuerbüro. Um die Verwaltung zu vereinfachen und auch um den Orten noch mehr Bedeutung zukommen zu lassen, wurde Shanghai im Jahr 1264 mit drei weiteren Dörfern zusammengelegt. Ihr strategisch günstig gelegener Hafen machte die Stadt sehr bedeutend für die Baumwollindustrie. Die Ernte wurde über Shanghai in das Hinterland nach Peking und Japan gebracht.

Die Opiumkriege gingen auch an Shanghai nicht spurlos vorbei. Shanghais Hafen war ein wichtiger Umschlagplatz für den britischen Opiumhandel und wurde im Vertrag von Nanking 1842 zur Öffnung für den Handel mit Europa gezwungen.

Shanghai war aufgrund seines Hafens inzwischen zu einem der wichtigsten Handelspunkte in Asien aufgestiegen, was zur Folge hatte das nach den Briten im Jahr 1847 die Franzosen Einzug hielten. 1863 stießen dann auch die Amerikaner und 1895 die Japaner hinzu. Jede Nation hatte ihre eigenen Distrikte, die gepachtet waren und unter der Hoheit des jeweiligen Landes standen, mit eigenen Gerichten und teilweise sogar mit eigener Polizei.

Webtipp: Toscana

Shanghai entwickelte sich zu einer Weltstadt und hatte bereits im Jahr 1920 die Millionengrenze an Einwohnern überschritten. Das Wachsen der Stadt und seines erfolgreichen Hafens wurde jeh gestoppt durch die Machtübernahme der Kommunisten. Ausländische Firmen wanderten ab nach Hongkong und schufen hier ihr Wirtschaftliches El Dorado.

Anfang der 90'ger Jahre begann erneut der unaufhaltsame Aufstieg Shanghais zur Wirtschaftsmetropole.